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Initiative gegen Gasbohren

Der ROBUR vom RBB / Brandenburg Aktuell kommt!

WOHIN: nach Zehdenick OT Wesendorf, Dorfanger
WANN: Fr. 29.03. ab 16 h

RBB-Reporter Michael Scheibe wird die Hintergründe der Befürchtungen der Bürger gegenüber der geplanten Erdgasförderung kennenlernen und die Aktivitäten der Bürgerinitiative Gegen Gasbohren Zehdenick-Templin-Gransee vorstellen. Alle, die sich vor dem Mikrofon zu ihren Befürchtungen äußern wollen, sind herzlich eingeladen, sowie auch alle anderen Interessierten.

 

Am Samstag, 6. April um 14 Uhr gibt es in Zehdenick auf dem Marktplatz eine Demo gegen das geplante Gasbohren in unserer Region. Aufgerufen dazu hat die „Bürgerinitiative gegen Gasbohren Zehdenick – Templin – Gransee“, die auf ihrer Website viele interessante Informationen und aktuelle Termine zu diesem besorgniserregenden Thema zusammengestellt hat.

Die Initiative schreibt:

Das niederländische Unternehmen Jasper Resources B.V. will mit seinem Tochterunternehmen Jasper Resources GmbH in Zehdenick und Gransee bis an die Stadtgrenze zu Templin und Landkreisgrenze zur Uckermark Erdgasbohrungen durchführen. Seismografische Messungen werden bereits durchgeführt.

In den Niederlanden wurde viele Jahre Erdgas gefördert – ein lukratives Geschäft. Doch nun entschied sich die Regierung, die Erdgasförderung einzustellen.

Warum? Die Erdgasförderung verursachte dort mehr als 1000 Erdbeben, weil in der Tiefe das Erdreich nachgab. Fast 100.000 Schadensmeldungen an Gebäuden wurden dort amtlich registriert.
Nun will dieses niederländische Unternehmen in unserer Region das Geschäft mit dem Erdgas machen. 
Die Bohrungen sollen inmitten von Wasser- und Naturschutzgebieten und nahe bewohnter Ortschaften erfolgen. Das Austreten von giftigen oder radioaktiven Stoffen aus der Tiefe kann nie hundertprozentig ausgeschlossen werden.
Die Stadt Templin hat gegen die geplante Erdgasförderung gestimmt – selbstverständlich. Denn Lebensraum, Natur und vor allem unser höchstes Gut, unser Wasser, stehen auf dem Spiel. 
Gasbohren in Trinkwasserschutzgebieten ist nach Auffassung aller Parteien zu verbieten. Dennoch hat die Firma Jasper Resources vom Landesamt für Bergbau, Geologie und Rohstoffe (LBGR) Brandenburg die Erlaubnis erhalten, zu messen.

Nun gilt es, Probebohrungen zu verhindern. Wir wollen nicht zusehen, wie dieses Unternehmen unsere Region ausbeutet und verseucht und uns dann mit den Altlasten und Spätfolgen, zu denen auch großflächige Erdabsenkungen und Erdbeben gehören, zurücklässt! Wir wollen unsere Häuser und Grundstücke vor Absenkung, Verwerfung, Rissbildungen und Erdbeben bewahren. Unsere Gesundheit und die unserer Kinder vor vergiftendem Quecksilber, Radioaktivität und hoch krebsauslösendem Benzol schützen.“

Weitere Infos hier.

Eine Pressemitteilung der Bürgerinitiative vom 9.3.2019  findet Ihr hier.

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